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Aktuelles aus Ihrem Jobcenter Bonn
Der Arbeitsmarkt im Wirtschaftsraum Bonn/Rhein-Sieg
Im Jahr 2025 konnte sich der Arbeitsmarkt der Region Bonn/Rhein-Sieg nicht erholen. Die einschlägigen Indikatoren der Arbeitsmarktstatistik weisen nicht auf ein Ende der Krise hin. Und doch suchen bestimmte Branchen dringend nach Personal. So hat sich also die Entwicklung aus 2024 in diesem Jahr fortgesetzt.
Entwicklung der Beschäftigung gesamt
„Die konjunkturellen Einbußen hinterlassen auch auf dem Arbeitsmarkt der Region Bonn/Rhein-Sieg ihre deutlichen Spuren. Die Arbeitslosigkeit nimmt zu, insgesamt aber auch bei besonderen Personengruppen wie z.B. den Jugendlichen,“ sagt Stefan Krause, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg. „Ebenso melden immer mehr Unternehmen der Region Insolvenz an. So halten sich die Betriebe mit dem Angebot neuer Arbeitsstellen zurück, obwohl es in bestimmten Bereichen nach wie vor einen hohen Arbeits- und Fachkräftebedarf gibt. Wir schauen auf einen paradoxen Arbeitsmarkt.“
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Schwierige Rahmenbedingungen auch für das Jobcenter
Die aktuellen Rahmenbedingungen stellen auch die Integrationsarbeit der Jobcenter weiterhin vor große Herausforderungen. Gleichzeitig zeigen die Ergebnisse, dass gezielte Beratung, Qualifizierung und Vermittlung auch in einem schwierigen Arbeitsmarktumfeld Wirkung entfalten können.
Günter Schmidt, Geschäftsführer des Jobcenters Bonn, ordnet die Entwicklung aus Sicht der Integrationsarbeit wie folgt ein:
„Die Integrationsquoten im Jobcenter Bonn konnten bei Männern und Frauen im Jahresverlauf 2025 gesteigert werden und liegen mit Stand November 2025 insgesamt über den vereinbarten Zielmarken. Das bestätigt, dass unsere Vermittlungsarbeit differenziert wirkt und unterschiedliche Lebenslagen gezielt berücksichtigt, unter anderem bei Geflüchteten aus der Ukraine.“
Geflüchtete aus der Ukraine
Seit 2022 hat das Jobcenter Bonn durchschnittlich rund 2.000 erwerbsfähige Bürgergeldbeziehende aus der Ukraine betreut.
„In diesem Zeitraum konnten insgesamt 938 Menschen aus der Ukraine in den Arbeitsmarkt integriert werden – das entspricht einem Anteil von 48 Prozent. Besonders hervorzuheben ist, dass sich die Integrationsleistung seit 2022 kontinuierlich gesteigert und insbesondere in den Jahren 2024 und 2025 deutlich an Dynamik gewonnen hat“, führt Günter Schmidt aus.
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