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Gute Perspektiven für ukrainische Pflegefachkräfte

Bonn  –  17. April 2023

  • Das Jobcenter Bonn und die LVR-Klinik Bonn organisierten Bewerber*innen-Tag für geflüchtete Arbeitsuchende aus der Ukraine, die in ihrer Heimat im Bereich medizinischer Pflege gearbeitet haben. 
  • Bundesweite Umfrage: Rund ein Viertel der Geflüchteten aus der Ukraine plant dauerhaft in Deutschland zu bleiben. 
  • Jobcenter: Nach der Pandemie endlich wieder regelmäßig Live-Infoveranstaltungen für Arbeitsuchende!

Seit dem 1. Juni 2022 betreuen die Jobcenter bundesweit zusätzlich geflüchtete Menschen aus der Ukraine, die auf Grundsicherung angewiesen sind. Damit stehen dieser Personengruppe grundsätzlich alle Dienstleistungen rund um die Themen Arbeit, Ausbildung und Qualifizierung offen, wie anderen Kund*innen des Jobcenters auch.

Laut einer repräsentativen Umfrage u.a. des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) von Ende 2022 planten zum damaligen Zeitpunkt 26 Prozent der Geflüchteten aus der Ukraine, dauerhaft in Deutschland zu bleiben; weitere 27 Prozent waren noch unentschieden.
„Vor dem Hintergrund ist damit zu rechnen, dass vermutlich ein ähnlich hoher Anteil an Menschen dauerhaft auch in Bonn bleiben wird und eine Perspektive auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt sucht“, sagt Günter Schmidt, Geschäftsführer des Jobcenters Bonn. „Für Fachkräfte im Bereich Pflege – das ist bekannt – sieht die Situation sehr gut aus. Pflegekräfte werden dringend gesucht.
„Wichtig ist zudem, dass wir nach Ende der Pandemie arbeitsuchende Menschen allgemein endlich wieder auch durch solche Bewerbertage wie den heutigen in der LVR-Klinik Bonn unterstützen können.“
Das Ziel: Passende Bewerber*innen und der jeweilige Arbeitgeber können sich kennenlernen und bei Interesse auch schon ins persönliche Gespräch kommen.

Margit Kläsges, Leiterin des Projektteams Job komPAKT im Jobcenter Bonn: „Zusammen mit den Kolleg*innen vom Integration Point konnten wir über 20 Frauen aus der Ukraine mit beruflichem Hintergrund im Bereich der medizinischen Pflege für die Veranstaltung identifizieren, haben deren Interesse vorher abgefragt und sie eingeladen. Sowohl bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse als auch Beratung zu weiterführenden Qualifizierungen, die gefördert werden können, helfen das Jobcenter, der Integration Point direkt nebenan und seine Partner gerne weiter.“

Elvira Lange ist Pflegedirektorin und Vorstandsmitglied der LVR-Klinik Bonn: „Ich freue mich, dass wir auf diesem Weg die Chance haben, uns den ukrainischen Kolleginnen und Kollegen als starken regionalen Arbeitgeber vorzustellen.“ Interessante Einsatzmöglichkeiten gibt es nach Aussage der Pflegedirektorin aktuell in allen psychiatrischen und neurologischen Abteilungen – von der Arbeit mit psychisch erkrankten Kindern und Jugendlichen über die Erwachsenen- und Gerontopsychiatrie bis hin zur neurologischen Intensivstation und Stroke Unit.
„Uns ist sehr an einer langfristigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit gelegen“, betont Lange.

Allgemein hohes Qualifikationsniveau
Das Bonner Jobcenter und der angegliederte Integration Point betreuen mehr als 2.000 sogenannte erwerbsfähige leistungsberechtigte Personen (eLb) im Alter zwischen 15 und 65 Jahren aus der Ukraine, das sind rund 10 Prozent aller eLb in der Grundsicherung bzw. im Bezug von Bürgergeld in Bonn.

Unter den geflüchteten Menschen aus der Ukraine in Bonn, davon drei Viertel Frauen, gibt es einen hohen Anteil mit qualifizierten Berufsabschlüssen. 30 Prozent verfügen über einen akademischen Abschluss und immerhin 11 Prozent über einen Abschluss, der mit einer schulischen oder betrieblichen Ausbildung vergleichbar ist.
In Bezug auf Schulabschlüsse haben 23 Prozent eine Fach- oder Hochschulreife, 31 Prozent Mittlere Reife und 6 Prozent einen Hauptschulabschluss.

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