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Der Arbeitsmarkt im Wirtschaftsraum Bonn/Rhein-Sieg

Jahresbilanz 2023 der Agentur für Arbeit Bonn und
der Jobcenter Bonn und Rhein-Sieg

Der Arbeitsmarkt 2023 –
Zwischen Pandemie und Fachkräfteengpässen

In 2023 sendete der Arbeitsmarkt auf den ersten Blick widersprüchliche Signale: Unternehmen suchen Fachkräfte, trotzdem geht das Angebot an offenen Stellen zurück. Betriebe suchen Auszubildende, trotzdem steigt die Arbeitslosigkeit unter jungen Menschen. Neben den aktuellen wirtschaftlichen Unwägbarkeiten macht sich hier vor allem bemerkbar, dass das Qualifikationsniveau der Bewerber*innen und das Anforderungsprofil der offenen Stellen nicht zusammenpassen. Hier liegt die Kernaufgabe der Arbeitsagentur und der Jobcenter.

Bilanz für das Jahr 2023 im Agenturbezirk Bonn/Rhein-Sieg

  • Erneuter Anstieg der Arbeitslosigkeit nach der Pandemie-Erholung
  • Mehr arbeitslose junge Menschen, aber weniger Langzeitarbeitslosigkeit
  • Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nimmt zu
  • Die Arbeitskräftenachfrage flacht ab

Ausblick 2024
„Der Arbeitsmarkt im Agenturbezirk Bonn steckt voller Chancen. Die eigenen Fähigkeiten weiter zu entwickeln, wird immer wichtiger. Deswegen investieren wir als Arbeitsagentur in gezielte Fortbildungen für Arbeitssuchende und für Beschäftigte. Lernbereitschaft und das Streben nach Wissen sind wichtige Schlüsselkompetenzen auf dem Arbeitsmarkt. Gemeinsam mit unseren Partnern arbeiten wir an einer vernetzten Weiterbildung in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis“, so Stefan Krause, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bonn/Rhein-Sieg. „Es ist sicher, dass Fachkräfte weiterhin auf dem Arbeitsmarkt dringend branchenübergreifend gesucht werden.“

(mehr Informationen siehe in der  Vollversion der gemeinsamen Pressemitteilung)

Günter Schmidt, Geschäftsführer des Jobcenters Bonn:
„Zurzeit richten wir uns angesichts der Haushaltskrise im Bund darauf ein, dass wir 2024 weniger Mittel für die Eingliederungsleistungen unserer Kund*innen zur Verfügung haben werden – endgültig absehbar ist dies aber noch nicht. Ungeachtet dessen planen wir, die Förderung der beruflichen Weiterbildung mit 550 Fällen auf nahezu gleichem Niveau beizubehalten wie 2023 (562 Fälle). Die berufliche Qualifizierung – so ja auch die ausdrückliche Intension des Bürgergeldes – hat also weiter eine hohe Priorität, um das Fachkräftepotenzial unter Arbeitsuchenden zu erschließen und auszubauen.“

Denn rund drei Viertel der erwerbsfähigen Bonnerinnen und Bonner, die Bürgergeld beziehen, verfügen über keinen Berufsabschluss.

Geflüchtete aus der Ukraine
Das Jobcenter Bonn betreut derzeit 2.000 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus der Ukraine, die grundsätzlich freien Zugang zum Arbeitsmarkt haben. Das sind rund 10 Prozent aller erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in Bonn.

Rund 1.500 davon befinden sich aktuell noch in einer Phase der Orientierung und lernen Deutsch. Ein großer Teil wird im Jahr 2024 die Sprachkurse absolviert haben und im nächsten Schritt konkrete Unterstützung des Jobcenters benötigen, eine Arbeits- oder Ausbildungsstelle zu finden oder sich anderweitig beruflich zu qualifizieren.

Günter Schmidt: „Unsere Erfahrung zeigt, dass u.a. die individuelle Beratung im persönlichen Kontakt ausschlaggebend dafür ist, wie gut die Integration in Arbeit oder Ausbildung funktioniert. Dazu werden wir die Menschen noch öfter einladen. Ein weiterer Faktor ist, wie gut es gelingt, das Angebot an Arbeitskräften und die Nachfrage nach Personal im Vermittlungsprozess miteinander zu verzahnen. Wenn wir das gemeinsam im Fachkräftebündnis mit den Arbeitsmarktpartnern und Arbeitgebern der Region organisieren, kann es eine Erfolgsgeschichte werden.
Hierfür werden noch mehr Unternehmen benötigt, die bereit sind, gemeinsam mit dem Jobcenter neue Wege der Kooperation zu gehen und sich auf innovative Weise in den Integrationsprozess einzubringen.“

zur Vollversion der gemeinsamen Presseinformation

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