Fachambulanz Sucht Caritas/Diakonie 

Die Fachambulanz Sucht bietet eine breite Auswahl an Beratung, Behandlung und Betreuung für Menschen bei Problemen mit Alkohol, illegalen Drogen, Medikamenten oder der Nutzung digitaler Medien sowie Glücksspielsucht.

Welche Menschen sprechen Sie mit Ihren Angeboten an?  

Die Angebote der Fachambulanz Sucht richten sich an Betroffene, Angehörige und Personen aus dem sozialen Umfeld sowie Interessierte bei Problemen mit Alkohol, illegalen Drogen und/oder Medikamenten. Die Einrichtung bietet Beratung, Behandlung und Betreuung mit dem Ziel, ein gesundheitsbewusstes Leben zu führen. 

Die in die Fachambulanz Sucht integrierte Fachambulanz Game Over wendet sich mit ihren Angeboten an pathologische Glücksspieler/innen und Menschen mit einem problematischen Umgang mit digitalen Medien sowie deren Angehörige.  

Zu welchen Themen bieten Sie Beratung oder Unterstützung an?  

Die Fachambulanz Sucht bietet Beratung und Unterstützung beiÜberdenken des persönlichen Umgangs mit Alkohol, Medikamenten oder illegalen Drogen bzw. der Nutzung von Spielangeboten oder digitalen Medien. Die Einrichtung unterstützt Menschen dabei, ihren Substanzkonsum, das pathologische Glückspiel oder die Nutzung von digitalen Medien zu reduzieren. Ebenshilft die Fachambulanz Betroffenen bei der Vermittlung in tagesklinische und stationäre Therapien und kümmert sich um die damit verbundene Antragsstellung bei den zuständigen Leistungsträgern. Die Fachambulanz führt darüber hinaus ambulante Rehabilitationen durch, um zu einem suchtmittelfreien bzw. spielfreien Leben zu verhelfen. Menschen, die durch ihren Substanzkonsum in eine persönliche Krise geraten sind und sich ihrem Alltag nicht mehr gewachsen fühlen, unterstützt die Fachambulanz im Rahmen des Ambulant Betreuten Wohnens der Einrichtung. Patient/innen, die bei niedergelassenen Ärzten/innen substituiert werden, wird eine psychosoziale Begleitung angeboten. Menschen, die von Wohnungsverlust bedroht sind oder die bereits ohne eigene Wohnung sind, erhalten Hilfen im Rahmen des Projekts „Endlich ein ZUHAUSE!“.  

Wodurch zeichnet sich Ihre Betreuungsarbeit aus? 

Die Beratungs- und Behandlungsqualität der Fachambulanz Sucht zeichnet sich durch folgende Faktoren aus:  

  • Es wird ausschließlich mievidenzbasierten Beratungs- und Therapieverfahren aus den Bereichen Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie und systemische Beratung/Therapie gearbeitet 
  • Die Einrichtung bietet ein abgestuftes System an Hilfeangeboten an, das an den jeweiligen aktuellen Bedarfen der Klient/innen orientiert ist.  
  • Die Fachambulanz Sucht betrachtet den Menschen ganzheitlich. In der Beratung, Behandlung und Betreuung werden daher fachgerecht auch komorbide psychische Störungen (psychische Begleiterkrankung bei Suchterkrankungen), inflexible Persönlichkeitsstile und psychosomatische Erkrankungen einbezogen 
  • Die Einrichtung stellt Bonner Bürgern/innen einen unmittelbaren und niedrigschwelligen Zugang zu ihren Hilfeangeboten im Rahmen von täglich stattfindenden offenen Sprechstunden zur Verfügung.  
  • Russisch- oder polnischsprachigen Menschen bietet die Fachambulanz Sucht Hilfen durch Mitarbeiter/innendie sie in ihrer Muttersprache beraten können 

Warum beteiligen Sie sich an dem besonderen Projekt Teilhabehaus Bonn?  

Die Fachambulanz Sucht ist bereits eng mit den internen Angeboten der Ambulanten Suchthilfe sowie den ergänzenden Hilfeangeboten des Caritasverbandes und des Diakonischen Werks vernetztDa die Betroffenen von dieser Kooperation sehr profitierenstellt die Erweiterung des Netzwerks verschiedener Träger eine weitere Verbesserung der Betreuungsmöglichkeiten dar. Im Teilhabehaus können die unterschiedlichen Netzwerkpartner durch ihre enge Zusammenarbeit optimal auf die Bedarfe der Menschen eingehen und ein individuelles Betreuungsprogramm für jeden einzelnen entwickeln.  

Was möchten Sie in Zusammenarbeit mit den Kund/innen erreichen?  

Die Fachambulanz Sucht verfolgt in ihrer Arbeit im Teilhabehaus gemeinsam mit den Kund/innen folgende grundlegende Ziele:  

  • Aufbau einer gesundheitsbewussten Lebensführung. 
  • Auseinandersetzung mit dem Substanzkonsum/dem Spielverhalten/dem Nutzungsverhalten bezogen auf digitale Medien.  
  • Erlernen von Strategien zum Umgang mit Craving (starkes Verlangen nach dem Konsum von Suchtmitteln bzw. nach spezifischen Verhaltensweisen wie der Beschäftigung mit Glücksspielangeboten oder der Nutzung digitaler Medien).  
  • Verbesserung der Lebenssituation. 
  • Vermittlung von achtsamkeitsbasierten Techniken zur Bewältigung des Alltags. 
  • Vermittlung in ergänzende Hilfeangebote. 

Außerdem bieten wir als Träger noch Folgendes an:  

Unmittelbarer Zugang zu den Angeboten der Ambulanten Suchthilfe von Caritas und Diakonie:

• update, Fachstelle für Suchtprävention
• update, Ambulante Flexible Hilfen
• Klinik Im Wingert
• Diamorphinambulanz

Darüber hinaus verfügen Caritas und Diakonie über ein breites Portfolio an komplementären Hilfeangeboten. Beispielhaft seien an dieser Stelle genannt:

• Zentrale Schuldnerberatungsstelle
• EVA – Evangelische Beratungsstelle für Schwangerschaft, Sexualität und Pränataldiagnostik
• Sozialberatung in verschiedenen Stadtteilbüros
• Ambulante Pflege
• Nachbarschaftszentrum Brüser Berg
• Betreuungsverein
• esperanza
• Psychologische Beratungsstelle für Eltern, Jugendliche und Kinder
• Haus Mondial
• Hilfen für Menschen in Wohnungsnot
• Hilfen durch ROBIN GOOD

 

Ihre Ansprechpersonen:

Heinrich Schmitz
Dipl.-Sozialpädagoge
Mitarbeiter im Teilhabehaus Bonn 
 

Tel.: (0228) 289-700

heinrich.schmitz@cd-bonn.de  

Uwe Hahn
Dipl.-Psychologe 
Leiter der Fachambulanz Sucht 

Tel.: (0228) 289-700

uwe.hahn@cd-bonn.de   

Audiothek/Podcast

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